Jun 04 2024

EM-Tippspiel 2024

7. Schulzeitreisen-Tippspiel

EURO 2024 - Logo

14. Juni – 14. Juli 2024

Tabelle

Gebt bitte per Kommentar
spätestens eine Stunde vor Spielbeginn eure Tipps ab.

Sonntag, 23. Juni

Schweiz – Deutschland (21 Uhr) ARD

Annahmeschluss in 1 Stunde, 28 Minuten

Schottland – Ungarn (21 Uhr)

Annahmeschluss in 1 Stunde, 28 Minuten

Montag, 24. Juni

Kroatien – Italien (21 Uhr) ZDF

Annahmeschluss in 1 Tag, 1 Stunde, 28 Minuten

Albanien – Spanien (21 Uhr)

Annahmeschluss in 1 Tag, 1 Stunde, 28 Minuten

Dienstag, 25. Juni

Niederlande – Österreich (18 Uhr)

Annahmeschluss in 1 Tag, 22 Stunden, 28 Minuten

Frankreich – Polen (18 Uhr)

Annahmeschluss in 1 Tag, 22 Stunden, 28 Minuten

England – Slowenien (21 Uhr)

Annahmeschluss in 2 Tagen, 1 Stunde, 28 Minuten

Dänemark – Serbien (21 Uhr)

Annahmeschluss in 2 Tagen, 1 Stunde, 28 Minuten

Mittwoch, 26. Juni

Slowakei – Rumänien (18 Uhr)

Annahmeschluss in 2 Tagen, 22 Stunden, 28 Minuten

Ukraine – Belgien (18 Uhr)

Annahmeschluss in 2 Tagen, 22 Stunden, 28 Minuten

Tschechien – Türkei (21 Uhr)

Annahmeschluss in 3 Tagen, 1 Stunde, 28 Minuten

Georgien – Portugal (21 Uhr)

Annahmeschluss in 3 Tagen, 1 Stunde, 28 Minuten

Für die 15 Spiele der Endrunde gelten die gleichen Regeln wie in der Vergangenheit:

Wir tippen nur das Endergebnis – ggf. nach Verlängerung und Elfmeterschießen.

Beispiel:
Ergebnis nach Verlängerung 2:2
Elfmeterschießen 5:4
Endergebnis 7:6

„Unentschieden“ gibt es in der Endrunde also nicht mehr.

Achtelfinale

Sonnabend, 29. Juni

2. Gruppe A – 2. Gruppe B (18 Uhr)

1. Gruppe A – 2. Gruppe C (21 Uhr)

Sonntag, 30. Juni

1. Gruppe C – 3. Gruppe D/E/F (18 Uhr)

Spanien – 3. Gruppe A/D/E/F (21 Uhr)

Montag, 1. Juli

2. Gruppe D – 2. Gruppe E (18 Uhr)

Portugal – 3. Gruppe A/B/C (21 Uhr)

Dienstag, 2. Juli

1. Gruppe E – 3. Gruppe A/B/C/D (18 Uhr)

1. Gruppe D – 2. Gruppe F (21 Uhr)

Viertelfinale

Freitag, 5. Juli

Sieger AF4 – Sieger AF2 (18 Uhr)

Sieger AF6 – Sieger AF5 (21 Uhr)

Samstag, 6. Juli

Sieger AF3 – Sieger AF1 (18 Uhr)

Sieger AF7 – Sieger AF8 (21 Uhr)

Halbfinale

Dienstag, 9. Juli

Sieger VF1 – Sieger VF2 (21 Uhr)

Mittwoch, 10. Juli

Sieger VF4 – Sieger VF3 (21 Uhr)

Finale

Sonntag, 14. Juli

Sieger HF1 – Sieger HF2 (21 Uhr)

Tabelle

EM Tippspiel 2024 - Tabelle

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Tore & Highlights
auf zdfsportstudio.de

Deutschland – Ungarn 2:0

Deutschland – Schottland 5:1

Jun 12 2024

Françoise Hardy †

bebopalula

Françoise Madeleine Hardy
     * 17. Januar 1944    † 11. Juni 2024

Françoise Hardy (1969) - Quelle: Wikipedia

Jun 12 2024

’68-/69-er Klassentreffen 2024

Wieder hat sich der Abi-Jahrgang 1969 der Klaus-Harms-Schule – klassenübergreifend mit den 68ern u. a. Ehemaligen – in Kappeln zum Jahrestreffen zusammengefunden.

Auch wenn ich schon lange nicht mehr teilnehmen kann, möchte ich in diesem Jahr wieder meiner Chronistenpflicht nachkommen und kurz davon berichten. Die Kontinuität dieses jährlichen Ereignisses mit wachsender Teilnehmerzahl ist wirklich bemerkenswert.

Eckehard Tebbe schreibt:

Ich freue mich wieder einmal darüber, dass wir alle locker und lebhaft so viele Stunden zusammen gelabert und gelacht haben, bis zum Rausschmiss aus der ‚Palette‘. Und wieder sind wir um etliche Neuzugänge gewachsen.

Dass unsere Mannschaft trotz wirklich bedauernswerter Verluste in den letzten Jahren weiterhin wächst (nun auf 20), hat mich total gefreut. Irgendwie passen alle prächtig zusammen (fast schon familiär), auch wenn die spontane Wiedererkennung bisweilen nicht klappt. Aber wen kratzt das schon …

Das Wetter spielte zwar nicht ganz mit, hat uns aber beim Hin- und Rückweg in die ‚City‘ unserer alten Schul-Metropole nur am Rande belästigt. Jedesfalls war das ‚Seagull‘ wieder restauriert, nachdem es bei der großen Flut im letzten Oktober reichlich lädiert wurde. Das Wasser stand damals ‚wie im Aquarium‘ (Mitarbeiter), satte 40 Zentimeter am Tresen. Da ich aber glaube, dass der Raum und das Schlei-Ambiente für uns dort optimal geeignet ist, habe ich den 14. Juni 2025 schon mal als nächsten Termin/Treffpunkt vormerken lassen.

Auch beim Landarzt im ‚Aurora‘ waren wir wieder einmal ganz heimelig und gut bewirtet aufgehoben, und der schon geübte Ausklang in der ‚Palette‘ lief erwartungsgemäß gelöst. Naja, wir sind offenbar 75 Jahre lang sozial gestählt worden.

„Klassentreffen“ am 8. Juni 2024
Foto-Collagen von Eckehard Tebbe

Jun 08 2024

Bilderrätsel Nr. 773 – „Maasholmer“ Damm

Den Mann mit der Schere kennen wir schon und auch bei dieser feierlichen Veranstaltung ist wieder warme Kleidung angesagt – es ist Oktober. Aber wenigstens regnet es nicht, so dass direkt nach der Eröffnung eine gemeinsame Begehung mit der örtlichen Bevölkerung stattfinden kann.

Es sind wirklich einmalige Bilder (Abzüge der Drogerie Schubert), die ihr wohl kaum irgendwo anders finden werdet.

Frage: Wer sind die Leute, um welche Straße geht es und wann war das?

Friedrich Wilhelm Lübke
Wormshöfter Damm | 1951

Bilderrätsel Nr. 773

Bilderrätsel Nr. 773

Im Oktober 1951 wurde der neue Wormshöfter Damm vom damaligen Schleswig-Holsteinischen Ministerpräsidenten Friedrich Wilhelm Lübke für den Verkehr freigegeben.

Bis dahin war Maasholm logistisch für den gesamten Warenaustausch und natürlich den Fischhandel von der Schiffsverbindung nach Kappeln abhängig, denn die einizige Landverbindung, der Wormshöfter Damm, war nicht für Kraftfahrzeuge oder Pferdewagen ausgelegt. Aufgrund ständiger Überflutungen war er letztlich selbst Fußgänger nicht nutzbar.

Ab 1950 wurde dort ein neuer höherer und stabilerer Damm für den Fahrzeugverkehr errichtet, der massive wirtschaftliche Auswirkungen für Maasholm mit sich bringen sollte.

Einige Details zu dieser „existentiellen“ Verkehrsverbindung gebe ich hier in Auszügen und gekürzt aus dem Buch „Chronik Oehe-Maasholm“ (1974) von Horst Günther Franzen wieder.

Wie abenteuerlich eine Fahrt oder auch nur eine Wanderung von Wormshöft nach Maasholm sich erweisen konnte, zeigt uns eine Zeitungsnotiz im „Schlei-Boten“ vom 4. Dezember 1889:

Der Herr Landrath aus Flensburg hat dem Besitzer des Gutes [Oehe] aufgegeben, den Weg vom Wormshöfter Damm bis nach Maasholm in einen für Fußgänger und Fuhrwerk passierbaren Zustand zu setzen. Es ist zu bewundern, daß nicht schon längst Klagen über den miserablen Zustand des Weges bei der Behörde eingegangen sind. Im Sommer ist der Weg noch einigermaßen trockenen Fußes zu passieren, aber im Winter – o weh! – wen dann nicht dringende Geschäfte nach Maasholm treiben, der bleibe daheim. Er kann erwarten, daß er im tiefen Schlamm stecken bleibt, wenigstens doch ohne Stiefel ankommt, außerdem muß er befürchten, in dem vom Wasser aufgetriebenen Seegras sich zu verwickeln, daß er nicht wieder los kann. Dabei muß er bedenken, falls er glücklich angekommen, vor Tagesneige sich wieder auf die Strümpfe zu machen, sonst könnte am Morgen sein Leichnam aus dem zur Seite des Weges laufenden Wassergraben gezogen werden.

Im Jahre 1947 bemühte sich die Gemeinde Maasholm erstmals mit Nachdruck um eine Verbesserung ihres Zufahrtsweges vom Oeher Dammeck nach Maasholm. In einem Schreiben des Bürgermeisters an die Landkreisverwaltung lesen wir:

Die Gemeinde Maasholm bittet um die Gewährung einer Beihilfe für den Ausbau bzw. die Ausbesserung ihrer Zufahrtsstraße nach Wormshöft. Dieser Weg ist für Maasholm die einzige Verbindung zum Festland. Bei starkem Hochwasser wird der Weg überschwemmt. Durch die entsprechend starke Inanspruchnahme des Weges ist eine gründliche Ausbesserung durch Aufschüttung notwendig geworden. Material und Fahrzeuge stehen der Gemeinde nicht zur Verfügung, da in der Ortschaft Maasholm keine Pferde- oder Kraftfahrzeuge gehalten werden. Sämtliches Material muß angekauft werden, und die Anfuhr einem Unternehmer übergeben werden, was die Arbeiten ungeheuer verteuert.

In dieser Zeit reifen Pläne, daß mit einer Reparatur des Weges keine dauerhafte Lösung zu erzielen sein würde. Das Kreisbauamt erarbeitete damals unter der Federführung des langjährigen Kreisbaumeisters Otterbach einen Entwurf mit dem beziehungsreichen Titel „Maasholmer – Damm – Küstensicherung – Hochwasserschutz – hochwasserfreie Straße“, der dann im Jahre 1950 zur Ausführung kam. Einige Passagen aus dem Ausführungsbericht mögen hier zu Wort kommen:

Im äußersten Osten des Landkreises Flensburg liegt in meist geringer Höhe über dem Meeresspiegel die Halbinsel Maasholm/Oehe. Sie leidet sehr häufig unter Sturmflut- und Hochwasserschäden und hat außerordentlich ungünstige Verkehrsverhältnisse. Das Fischerdorf Maasholm ist nur durch einen Weg mit dem Festland verbunden. Dieser schmale Weg liegt auf weiten Strecken so niedrig, daß er selbst bei mittlerem Hochwasser überflutet, und dann die Gemeinde Maasholm oft auf längere Zeit von jeder Landverbindung völlig abgeschnitten ist. Sie hat sich deshalb des öfteren bemüht, Abhilfe zu schaffen, was ihr jedoch mit ihren unzulänglichen Mitteln nicht nachhaltig möglich war. Ihre Teilarbeiten wurden gerade durch die häufigen Sturmfluten in den letzten Jahren immer wieder zerstört…

Der nur schwach befestigte Weg führt dicht am Ostufer des Wormshöfter Noors entlang vom Wormshöfter Damm bis zum Dorf Maasholm und hat eine Länge von rd. 1,8 km. Davon liegt die Hälfte nur ½ – 1 m über NN. Selbst bei den häufig auftretenden mittleren Hochwassern werden lange Strecken überschwemmt, so daß dann der Weg unpassierbar wird und die ganze Gemeinde nur auf den Schiffsverkehr angewiesen ist. Zudem wird der wasserseitige Rand des Weges immer wieder durch Hochwasser bis tief in die schwach befestigte Fahrbahn aufgerissen und ausgespült, so daß nach Absinken des Wassers der Verkehr stark behindert und gefährdet ist…

Wie kümmerlich die Verkehrsanbindung des Ortes sich gestaltete, kann sich jeder vorstellen, wenn er den schmalen Wanderweg parallel zur Dammstraße begeht. Er stellt nämlich noch einen echten Überrest der alten Zuwegung dar.

Die Bauarbeiten dauerten vom August 1950 bis zum Oktober 1951. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 295 000 DM, wovon die Gemeinde lediglich 10 000 DM aufzubringen hatte. An den Arbeiten, die Flensburger Firmen ausführten, leisteten Notstandsarbeiter 8 350 Tagewerke ab. Für die wasserseitige Sicherung verarbeitete man 5 000 t in der Ostsee gefischte Findlinge. Die 21 000 cbm Dammschüttung stammen fast ausschließlich von Exhöft. Dort trug man eine niedrige Steilküste ab, die sich westlich des heutigen Wanderweges befand.

Als Ministerpräsident Lübke im Oktober die neue Straße freigab, ahnte er wohl noch nicht, daß schon nach einem guten Jahrzehnt dieser Weg zu einer der meistbefahrendsten Touristenstraßen unseres Gebietes wurde.

Dafür, dass es bei diesem Rätsel keinen „Dammbruch“ gab, sorgten Heino, Klaus-Dieter, Konrad, Bernd, Katr!n, Jochen, Hans-Werner, Runa und Maren mit vielen richtigen Antworten, deren Aufdröselung ich mir bei diesem vorerst letzten Bilderrätsel aber erspare.

Bei den Herren neben Lübke kann ich selber übrigens auch nur mutmaßen.

Möglicherweise sind es der Kreisbaumeister Otterbach und der Maasholmer Bürgermeister Peter Schumacher.

Horst Günther Franzen, mit dem ich im November 2020 noch Kontakt wegen des „ältesten“ Maasholmer Hauses hatte, kann ich leider nicht mehr fragen. Er ist am 4. Mai 2021 verstorben.

Jun 05 2024

Bilderrätsel Nr. 772 – Maasholmer Hof

Ein Foto von 1955, das ich mir bei Joachim Ramge „geborgt“ habe.

Frage: Wo sind wir und wer ist der Mann mit der Pfeife im Mund?

Kidde Köster

Bilderrätsel Nr. 772

Hochwasser am Kappelner Nordhafen. Der Mann mit der Pfeife vor dem Maasholmer Hof ist der letzte städtische „Ausrufer“ „Kidde“ (Christian) Köster, gleichzeitig eines der letzten Kappler Originale. Ich empfehle dazu den Bericht der Blankeneser Schüler von 1966 im Kappuzzle® 376.

Kidde Köster - Quelle: „Geliebte Schlei“ (1950)Kidde Köster (Ansichtskarte 70er-Jahre)

Maasholmer Hof

Maasholmer Hof (1955) - Quelle: „Stadtgeschichte Kappeln“

Die Gastwirtschaft „Zum Kuckuck“, allg. einfach „De Kuckuck“ genannt, im  am Kappelner Nordhafen war schon ziemlich baufällig, als der Kapitän Meese dort 1902/03 ein neues Gebäude errichtete.

1908 kaufte August Koch den Maasholmer Hof, der schon deshalb florierte, weil in der ersten Hälfte des 20. Jh. alle Waren, insbes. der Fischfang, nur auf dem Seeweg über die Schlei von Maasholm nach Kappeln transportiert werden konnten. (vgl. Ausführungen zur  MS Adler)

Da war die Gastwirtschaft am Nordhafen für Fischer, Seefahrer und Maasholmer Besucher der zentrale Treffpunkt.

Nach dem Tod von August Koch wurde der Maasholmer Hof von seinen Erben verpachtet. Die erste Pächterin war Christel Forster, die Mitte der 50er-Jahre Heinz Moche heiratete, unter dessen Namen die Gastwirtschaft dann offiziell geführt wurde.

Maasholmer Hof (Anzeige 1957)

Eigentliche Wirtin aber blieb bis in die 70er-Jahre die beliebte Christel Moche, die hier – und damit schließt sich der Kreis – von Kidde Köster vor dem Hochwasser „gerettet“ wird.

Maasholmer Hof (1955) - Quelle: „Kappeln – Stadt an der Schlei“

Quelle: Hans-Peter Wengel, „Kappeln – Stadt an der Schlei“ (S. 98)

Kidde Köster und der Maasholmer Hof | Am Hafen 19 wurden erkannt von Konrad, Maren, Heino, Klaus-Dieter, Bernd, Runa, Harro, Katr!n, Hans-Werner und Gerd Jensen (willkommen zurück nach 10 Jahren).

Jun 04 2024

10 Jahre SZR-Treffen

SZR-Treffen 2024

Am 30. Mai 2024 fand das 10-jährige Jubiläums-SZR-Treffen statt.

Besucht wurde das  Café Lindauhof, die Lindaunis-Brücken-Baustelle und das Cameo in Kappeln.

Runa schreibt:
Unser 10-jähriges SZR-Treffen ist gelungen.
Wir hatten eine gute „Schlei-Kappeln-Brücken-Zeit“ miteinander.

19. April 2024

Nach all den schönen persönlichen Treffen einiger Mitreisender seit dem 6. Juni 2014 soll am Donnerstag, 30. Mai 2024, wie immer nachmittags und abends, ein Jubiläums-SZR-Treffen in Kappeln stattfinden. In lockerer Atmosphäre mit kleinem Programm und abschließender gemütlicher Einkehr zum Essen und Klönen.

Noch ist nur der Termin fest, es werden aber noch Vorschläge gesucht, was man ansehen möchte. Ein nettes Lokal ist auch noch nicht gewählt.

Bitte meldet euch bei Interesse bei Achim, er gibt dann alles an Runa weiter, die es gerne wieder übernommen hat, die zentrale Ansprechstelle zu sein.

Wir freuen uns immer über neue Gesichter! Und Partner/Begleitpersonen sind natürlich ebenfalls immer willkommen!

Liebe Grüße
Heino

SZR-Treffen 2014-2021

Jun 03 2024

Ruth Maria Kubitschek †

Ruth Maria Kubitschek
* 2. August 1931    † 1. Juni 2024

Die Reise nach Tilsit (1969)

Ruth Maria Kubitschek war eine großartige Schauspielerin, die in unzähligen Filmen und Fernsehproduktionen mitgespielt hat. Ich kenne sie seit „Melissa“ (1966).

Meine Favouriten sind die „Helmut Dietl“-Filme, in denen sie mitgewirkt hat, allen voran in der Serie „Kir Royal“, in der sie die Chefin von „Baby Schimmerlos“ war.

Vorher hatte sie bereits neben Helmut Fischer die Hauptrolle in „Monaco Franze – Der ewige Stenz“ gespielt und war später u. a. auch bei „Schtonk!“ und „Rossini“ dabei.

Weshalb ich hier zu ihrem Tod diesen kleinen Beitrag verfasse, hat aber – wie am Titelfoto zu erkennen – einen anderen Grund.

„Die Reise nach Tilsit“ (1969)

In dem 1969 fürs Fernsehen produzierten Film „Die Reise nach Tilsit“, der u. a. in Kappeln und Umgebung gedreht wurde, spielte Ruth Maria Kubitschek neben Karl-Michael Vogler die Hauptrolle.

Hier ein paar Bilder aus dem Film.

Die Ankunft in „Tilsit“ hat mich vor 55 Jahren so geärgert, dass ich den Film ganz schnell wieder vergessen habe. Handlungsmäßig ohnehin nicht mein Ding trotz toller Schauspieler wie Gustav Knuth, Violetta Ferrari, Paul Dahlke und Vadim Glowna.

Auch den z. T. perfekt gesprochenen Dialekt habe ich als Ostpreußen-Flüchtling in zweiter Generation natürlich genossen, aber sonst …

Die Szene, bevor sie in falscher Reihenfolge und falscher Richtung die (geschlossene) Kappelner Brücke passieren, habe ich dringelassen, weil Heino 2012 vom Verlust seiner Geige berichtet hatte.

Ich fasse die alten Kommentare noch einmal zusammen:

Heino Küster | 6. Oktober 2012 um 15:38

1969 wurde bei Kappeln „Die Reise nach Tilsit“ von Hermann Sudermann für das Fernsehen verfilmt. Mein Beitrag war die Opferung meiner Geige, die in einer Szene mit dem Zigeuner bei Königstein vom Floß in die Schlei fiel und auf immer versank.
„Vermittelt“ wurde meine Geige von Musikhaus Griebel, wo die Requisite der Produktion kurzfristig nach mehreren Geigen für diese Szene nachfragte. Ich bekam als Ersatz eine neue Geige.

Meine Schwester übrigens auch … beide untergegangenen Geigen sind bei „Bilderrätsel 141 – Joseph Kirchmayr“ noch lebend zu sehen wink

Holger Petersen | 6. Oktober 2012 um 16:10

Durftest du denn auch Violetta Ferrari etwas vorgeigen?
Wenn der Name nicht Programm ist…

Heino Küster | 6. Oktober 2012 um 16:17

Die Schauspieler waren wohl überwiegend im Deutschen Haus untergebracht, aber meine fragwürdigen Geigenkünste waren nicht gefragt. Ich hatte auch kein Interesse an Autogrammen. Insofern ist mir auch keine Begegnung mit Ruth-Maria oder der hübschen Ungarin vergönnt gewesen… wink

Holger Petersen | 6. Oktober 2012 um 16:46

Ich meine, dass (zumindest zeitweise) Herr Vogler im „Schifferhaus“ in Arnis logierte. Von der hierfür angemieteten Arnisser Fähre aus ist meines Wissens das nächtliche Bootsunglück gefilmt worden, wobei scheinbar auch das Geigen-Schicksal besiegelt wurde.
Unvergessen ist für mich der Schwenk über die „Skyline“ von Kappeln mit dem sinngemässen Satz: Da ist Tilsit!

~~~

Hartmut Beck | 10. August 2013

Durch Zufall bin ich auf Ihre Internetseite gekommen und möchte zum Thema „Die Reise nach Tilsit“, TV-Film von 1969, folgendes beitragen:

Mit der Sportjugend war ich im Sommer 1968 im Schönhagener Ferienlager; gegenüber gab es eine Bäckerei mit Cafe; dort hielten wir uns auf, wenn es wiedereinmal regnete – und deshalb auch Paul Dahlke, Karl-Michael Vogler und die Kubitschek, die den o. g. TV-Film drehten. Die beiden Letztgenannten fuhren trotz Regens im offenen VW Käfer Cabrio durch den Ort und grüßten recht freundlich, gaben jedoch keine Autogramme – ganz im Gegensatz zu Paul Dahlke, der auch mit uns Jugendlichen längere Gespräche führte.

In Schönhagen gab es auch ein Hotel, in dem die gesamte Crew untergebracht war, auch Gustav Knuth. Vom Oberkellner haben wir erfahren, daß „Herr Knuth seinen Fuß gequetscht“ habe und somit „sein Zimmer hüten“ müsse. Wir baten den Kellner, Herrn Knuth ein paar Zeilen mit unseren Genesungswünschen zukommen zu lassen.
Am anderen Tag erschien Gustav Knuth dann wieder ohne Gehbehinderung und verteilte an uns, geschmückt mit ein paar Geschichten aus seinem Filmleben, Autogrammkarten.

1972 war ich dann als Wehrpflichtiger bei der Bundeswehr in Münsingen; auf dem dortigen Übungsplatz wurde gerade die Fernsehserie „Die Powenzbande“, mit Gustav Knuth, für den damaligen SWF gedreht; meinen damaligen Kommandeur konnte ich dafür begeistern, dorhin zu den Dreharbeiten zu fahren. Und jetzt das Unglaubliche: Trotz meiner Uniform erkannte mich Gustav Knuth und sagte mir auf den Kopf zu, daß ich einer derjenigen Jugendlichen war, die ihm 1968 in Schönhagen Genesungswünsche zukommen haben lassen; dies habe ihn damals im (Zitat) „verschlafenen und verregneten Schöndingsbums an der Ostsee“ mehr als aufgerichtet.

Herzliche Grüße in das auch damals NICHT verschlafene Schönhagen und nach Kappeln, das ich gerne mal wieder besuchen möchte.

Ich könnte noch mehr Szenen zusammenschneiden, in denen z. B. die Allee in Sieseby oder der Lindauhof zu sehen sind. Statt gebe ich euch ausnahmsweise – weil ich die inzwischen erschienene DVD für völlig überteuert halte – einfach mal den Tipp, bei YouTube nachzuschauen. Da gibt’s den kompletten Film in annehmbarer Qualität.

Abschließend ein Dank an Regina, die mich auf diesen traurigen aber erinnerungswürdigen Zusammenhang aufmerksam gemacht hat.

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